Von der Erziehung zur Beziehung

Von der Erziehung zur Beziehung- Kinder brauchen keine Erziehung!

Kinder brauchen keine Erziehung!

Von der Erziehung zur Beziehung? Kinder brauchen keine Erziehung? „Was soll das denn nun schon wieder?“, wird der ein oder andere sich nun vielleicht fragen? Ich kann mir vorstellen, dass einige Leser vielleicht sehr irritiert sind, wenn sie die Überschrift meines neuen Artikels lesen. Zugegeben: Sie ist recht provokant! Für mich liegt darin jedoch eine tiefe Wahrheit in Bezug auf mein Verständnis von Kindern, Beziehungen und Familie. Was ist Erziehung eigentlich? Was wollen wir mit ihr bewirken? Und können wir das, was wir mit Erziehung erreichen wollen, nicht auch anders herstellen?

Was ist Erziehung und was soll sie bewirken?

Die KinderRÄchTsZÄnker 1 setzen sich dafür ein, dass Kinder ohne Erziehung aufwachsen dürfen. Sie sind dabei gegen jegliche Form der Erziehung, auch gegen die antiautoritäre. Sie geben die folgende Definition für Erziehung:

Erziehung ist eine planmäßige (absichtliche) und zielgerichtete Tätigkeit zur Formung meist junger Menschen. Erziehung findet also nicht „ganz natürlich“ bei jeder Kommunikation, bei jeder Beeinflussung, statt, sondern nur, wenn sich einer über den anderen erhebt und meint, ihn zu einem Ziel (hiner)ziehen zu dürfen oder zu müssen. Es gibt bei Erziehung immer ein Erziehungssubjekt und ein Erziehungsobjekt, den Ziehenden und den Gezogenen, den Erzieher und den Zögling, ein Oben und Unten.

Mit Erziehung wird das Verhalten eines Kindes – nach dieser Definition – massiv beeinflusst. Es wird in seinem Sein nicht respektiert, sondern wird stattdessen nach den Vorstellungen der Erwachsenen geformt. Dabei wird das Kind für ein Verhalten, welches die Erwachsenen als negativ empfinden, bestraft und für positives Verhalten belohnt.

Dem Erzieher stehen im wesentlichen zwei Erziehungsmittel zur Verfügung: Die Verführung einerseits (Ablenkung, Überlistung, Bestechung, etc.) und die Erpressung andererseits, also Einschüchterung durch das Androhen und Zufügen von Nachteilen.

Wenn man sich diese Definitionen so durchliest, wird doch eines klar: Erziehung ist gekennzeichnet von Fremdbestimmung, Manipulation und Erpressung („Wenn du dich jetzt anziehst, dann bekommst du später ein Eis“ oder „Wenn du jetzt nicht dein Zimmer aufräumst, dann darfst du heute auch kein Fernsehen schauen“). Dabei wünschen wir Eltern uns doch  eine liebevolle und gute Beziehung zu unseren Kindern. Das möchten wir alle, ich weiß das! Aber ich bezweifel ernsthaft, dass das mit diesen Methoden funktionieren kann. Wie soll unser Kind eine gute Beziehung zu uns aufbauen, wenn sie sich von uns permanent bevormundet, entwertet und in ihrer Integrität verletzt fühlen? Sätze wie: „Das habe ich dir schon 100 Mal gesagt, warum kannst du nicht hören?“, „Geh in dein Zimmer und komm wieder, wenn du wieder normal (lieb) bist“, „Hör auf so zickig zu sein“, „Sag Bitte/Danke/Entschuldigung“ oder aber auch ständige Besorgnis ala „Lauf nicht so schnell, sonst fällst du“ bestärken unsere Kinder nicht in ihrem Sein, sondern schwächen sie.

Wir möchten starke Kinder, die in der Lage sind, sich klar abzugrenzen. Wir wollen für unsere Kinder, dass sie selbstbewusst und gestärkt durch das Leben gehen – bringt uns Erziehung im oben beschriebenen Verständnis zu diesem Ziel? Ich denke: Nein!

Und nun frage ich dich: Möchtest du solch eine Beziehung zu deinem Kind? Eine Beziehung, die geprägt ist durch diesen klaren Machtunterschied? Denn: Natürlich haben wir Eltern die Macht! Wir sind soviel stärker und soviel größer! Kinder sind abhängig von uns, sie brauchen uns um zu überleben. Sie vertrauen sich uns völlig an und sie tun alles für uns. Sogar Kinder, die in schlimmsten Verhältnissen groß werden, lieben ihre Mama. Sie ist das Einzige, was sie haben! Aber wir wollen doch mehr, oder? Und wie können wir das erreichen?

Von der Erziehung zur Beziehung

Den Ausspruch “ Von der Erziehung zur Beziehung “ kann man in letzter Zeit immer häufiger lesen. Doch was heißt das? Bedeutet das, dass alle Eltern, die ihr Kind klassisch erziehen keine Beziehung zu ihrem Kind haben? Das ist natürlich nicht so und ich bitte alle, die bisher ihre Kinder meinten erziehen zu müssen, weil „man das eben tut“, sich zu entspannen! Wir Eltern tun immer unser Bestes und vor allen Dingen das, was uns möglich ist und wir für richtig halten. Ich finde es wichtig, dass du das weißt. Dieser Artikel dient definitiv nicht! dazu, den Zeigefinger zu erheben oder Eltern zu denunzieren, die denken, dass Erziehung sein muss. Ich möchte schlichtweg zum Nachdenken anregen! Das ist mein Herzensanliegen! Ich denke, dass es Zeit ist für eine neue Form der Eltern-Kind-Beziehung: Fernab von der Angst vor dem Verwöhnen des Kindes bei zuviel körperlicher Nähe oder dem Verziehen des selben, wenn es Dinge selbstbestimmt entscheiden darf! Der Schlüssel dazu liegt ganz klar in dir! Und deine Veränderung beginnt JETZT! Lass deine Ängste los und beginne zu vertrauen: in dich selbst und in deine Kinder! Wir verwöhnen unser Baby nicht, wenn wir es bei uns schlafen lassen, nach Bedarf stillen, es im Tuch tragen und es gleichwertig behandeln. Wir stärken unser Kind damit! Es bekommt das, was es zum Überleben benötigt. Liebe, Anerkennung, Zuneigung und Wertschätzung. Wir sollten uns fragen, was wir uns für eine Beziehung zu unseren Kindern wünschen und dann überlegen, wie wir das erreichen können!

Gewaltfreie Kommunikation

Wen wir den Weg von der Erziehung zur Beziehung gehen wollen, dann sollten wir als erstes unsere Form der Kommunikation überdenken. Wie sprechen wir mit unseren Kindern? An welchen Punkten stellen wir Vergleiche zu anderen Kindern an, wann bewerten wir das Verhalten unseres Kindes oder urteilen vorschnell? Wie leben wir unseren Kindern die Lösung von Konflikten vor? Wie kommunizieren wir mit unseren Mitmenschen?

Von der Erziehung zur Beziehung - Liebevolle Sätze, mit denen wir die Beziehung zu unseren Kindern stärken!

Von der Erziehung zur Beziehung – Liebevolle Sätze, mit denen wir die Beziehung zu unseren Kindern stärken!

Ohne an dieser Stelle ausführlich auf die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg (verstorben 2015) einzugehen, da das den Rahmen sprengen würde, möchte ich doch kurz ein paar Sätze dazu sagen. In der Gewaltfreien Kommunikation geht es besonders darum, Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen (die eigenen und die des Gegenübers) und dann in Worte zu fassen. Am Ende des Satzes steht dann ein Wunsch bzw. eine Bitte an unser Gegenüber. Anstatt Du-Botschaften und Verallgemeinerungen wie immer, nie, ständig… zu nutzen, werden die Sätze in Ich-Form gesprochen. Es geht darum achtsam mit sich selbst und dem Anderen umzugehen und auf verbale Gewalt zu verzichten. Die oben genannten typischen Sätze, die wir so oder in ähnlicher Form, zu unseren Kindern sagen, sind alle nicht gewaltfrei!

Wenn du deinen Umgang mit deinem Kind wirklich von der Erziehung zur Beziehung verändern möchtest, bedeutet das, dass du dir darüber Gedanken machst, wie du von nun an mit deinen Mitmenschen kommunizieren willst. Es bedeutet, dass du den Weg vom unbewussten Agieren zum bewussten Handeln und Kommunizieren gehst. Wir wissen alle, wie verletzend Worte sein können. Und wir lieben unsere Kinder – also warum verletzen wir sie so oft mit dem was wir sagen? Warum gelingt es uns nicht, mit den absolut wichtigsten Menschen in unserem Leben so zu kommunizieren, wie wir uns das auch wünschen, dass man mit uns spricht?

Die Antwort ist ganz einfach: Weil wir es in unserem eigenen Elternhaus nicht kennen gelernt haben! Für uns ist ein gewaltsamer Kommunikationsstil normal und aus diesem Grund geben wir diese Form der Kommunikation ganz unbewusst an unsere Kinder weiter. Wir sind alle mit Bewertungen, Urteilen und Zuschreibungen von Eigenschaften (lieb/böse; gut erzogen/unerzogen; artig/unartig…) aufgewachsen. Sprache wird oft sehr unbewusst benutzt. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, Verantwortung zu übernehmen. Du kannst das! Und es ist absolut nicht schlimm, wenn es dir nicht immer gelingt. Das ist völlig normal! Wir machen alle Fehler, benehmen uns mal blöde oder schreien mal rum.

Ein kleines persönliches Beispiel aus dieser Woche: Ich war echt krank am Dienstag. Und völlig überfordert mit meinem Kleinkind, das nicht so besonders viel Lust darauf hatte, Rücksicht auf Mama zu nehmen. Erst flog das erste Glas vom Tisch (unabsichtlich) und noch während ich das Wasser wegwischte flog auch noch der Becher hinterher (nicht mehr ganz so unabsichtlich). Und was rutschte mir raus? „Man, willst du mich jetzt auch noch ärgern?“ Aufgrund der Erkrankung und der Überforderung hatte ich an dem Tag echt nah am Wasser gebaut – jedenfalls fand ich mich schluchzend und weinend am Boden wieder. Völlig fertig war ich. Und mein Kind fragt mich: „Mama, was hast du? Warum bist du genervt?“ Wie wundervoll ich das fand. Ich hab ihn also weinend und schluchzend auf den Arm genommen, mich mit ihm auf die Couch gelegt und ihm erklärt: „Schatz, der Mama geht’s nicht gut, ich muss einfach gerade mal weinen, das hilft mir gerade. Es hat aber nichts mit dir zu tun, ich hab dich lieb! Und es tut mir leid, dass ich dich gerade so angemault habe. Entschuldige bitte!“ Er nickte verständig und damit war der Konflikt zwischen uns gelöst. Was ich damit sagen will? Es passiert, dass wir die Fassung verlieren. Manchmal sind die Umstände so und uns rutschen gemeine Dinge raus. Wichtig ist, dass wir Verantwortung übernehmen für das was wir sagen!

Gewaltfrei zu kommunizieren ist also eine gute Methode, um sich der eigenen Sprache bewusst zu werden und alte Muster zu durchbrechen. Wir können jederzeit beginnen, etwas zu verändern. Manchmal holen uns die eigenen Prägungen ein und wir fallen in alte Muster zurück – das gehört zum Leben dazu, so ist es. Nimm dich in Liebe an und akzeptiere, dass es manchmal eben so ist. Unter diesem Artikel findest du drei Buchempfehlungen zur gewaltfreien Kommunikation („Kinder einfühlend ins Leben begleiten: Elternschaft im Licht der GFK„, „Mama, was schreist du so laut?“ und „Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens„).

Verzichte auf Wut, Erpressung und Zorn

Ich bin weiter oben bereits kurz drauf eingegangen und ich sage es hier nochmal: Wenn wir unsere Kinder (emotional) erpressen und ihr Verhalten mit Belohnungen und Konsequenzen (dem modernen Wort für Bestrafung) manipulieren, dann stärkt das nicht die Beziehung!

Stell dir vor, du bittest deinen Mann die Garage mal zu entmüllen und als du nach zwei Stunden wieder kommst ist nicht viel passiert. Nun sagst du zu ihm: „Also Manfred, nun reicht es mir aber wirklich mit dir. Ich will dass du jetzt sofort hier Ordnung machst, sonst kannst du die „Tagesschau“ heute Abend wirklich vergessen!“ Vollkommen absurd, dass du so mit deinem Mann sprechen würdest? Vermutlich ja! Und warum passiert uns das dann so oft im Umgang mit unseren Kindern?

Natürlich sind wir mal genervt und es ist auch normal, dass uns mal der Kragen platzt, wir uns belastet und überfordert fühlen, aber: Mache dir unbedingt bewusst, dass DU verantwortlich bist für das familiäre Klima! Wir entscheiden, ob wir wütend, schimpfend und erpressend mit unseren Kindern kommunizieren oder ob wir sie achtsam behandeln und bemüht darum sind, ihre Bedürfnisse zu erkennen und zu befriedigen! Wenn wir von der Erziehung zur Beziehung wechseln wollen, dann sollten wir damit beginnen, unser eigenes Verhalten bewusst zu reflektieren.

Warum brauchen Kinder keine Erziehung?

  • Sie kommen bereits als fertige Menschen zur Welt
  • Sie wollen kooperieren/sich einfügen
  • Sie wollen Teil der Familie sein
  • Sie wollen (wie auch jeder Erwachsene) achtsambehandelt und gewertschätzt werden
  • Sie sind von Geburt an kulturelle Wesen! 2

Wenn wir davon ausgehen, dass ein Kind unbedingt Teil des sozialen Gefüges sein will, dann wird es auch alles dafür tun, um das zu erreichen! Wenn ein Kind nicht mehr bereit ist zu kooperieren, dann entweder weil es bereits zu oft in seiner Integrität geschwächt und verletzt wurde oder weil sie in einer Situation überfordert sind.

Ein weiteres Beispiel: Im Zuge meiner jetzigen Erkrankung konnte ich einige Male die folgende Beobachtung bei meinem Kind machen: Wenn ich genervt reagierte und begann ungeduldig zu werden, fing er an, so richtig hochzufahren. Er schmiss Dinge um oder durch den Raum, kreischte und rannte wie wild geworden vor mir davon. Anstatt ruhiger zu werden (was ich mit meinem genervten, etwas lauteren Ton eigentlich erreichen wollte), fuhr er immer mehr hoch. Dieses Verhalten habe ich bisher noch nie bei ihm gehabt und mir wurde bewusst: Das hat mit mir zu tun!  Er war völlig überfordert mit meinen Gefühlen und so schaukelte ich ihn hoch, denn er spiegelte mich! In dem Moment in dem mir das klar wurde, nahm ich mich bewusst zurück, setzte mich hinunter atmete einige Male tief ein und aus, um wieder in meine innere Mitte zu finden. Dann sprach ich ihn an, er kam zu mir und ich nahm ihn in den Arm. Er fuhr sofort runter. Nach einigen Minuten lösten wir uns voneinander, wir waren beide wieder entspannt(er) und wir gingen ins Kinderzimmer um etwas zu spielen.

Keine Erziehung? – Was denn dann?  8 Alternativen für Strafen

Wenn wir unsere Kinder nicht erziehen wollen, wie machen wir es dann? Wie kann uns der Weg von der Erziehung zur Beziehung gelingen? Es gibt verschiedene Alternativen für das Strafen, die ich im Folgenden kurz näher beleuchten möchte:

Von der Erziehung zur Beziehung - Vater und Sohn am Lagerfeuer

Von der Erziehung zur Beziehung – Gemeinsame Zeit stärkt die Bindung

  1. Behandle dein Kind stets, wie du selbst behandelt werden möchtest. Sprich mit ihm, wie du es normalerweise mit anderen Erwachsenen auch tust!
  2. Sorge für eine kindersichere Umgebung – eine „Ja-Umgebung“ – in der das Kind frei erkunden und erforschen kann. So brauchst du nicht ständig „nein“ zu sagen und bewahrst dir dieses Wort für wesentliche Situationen. Stelle wichtige Dinge so weg, dass dein Kind sie nicht kaputt machen kann.
  3. Erkenne die Bedürfnisse deines Kindes bereits beim ersten Auftreten. Wenn es dir gelingt das gegenwärtige Bedürfnis zu erkennen und zu befriedigen, wird es sich nicht in unerwünschtem Verhalten manifestieren!
  4. Um ein (unerwünschtes) Verhalten umzulenken, müssen wir das dahinterliegende Bedürfnis erkennen und befriedigen. Bestrafst du dein Kind für ein Verhalten und erkennst nicht das tiefer liegende Bedürfnis, dann wird es immer wieder durchbrechen und das Verhalten sich gegebenenfalls verfestigen.
  5. Nimm die Gefühle deines Kindes wahr und fasse sie in Worte (Du bist traurig, weil deine Freundin den Kindergarten verlässt; Du bist frustriert und wütend, weil du das Spielzeug nicht haben darfst). Dadurch lernt dein Kind, dass es auch mit Gefühlen, die nicht so „gesellschaftskonform“  sind angenommen und geliebt wird. Es spürt, dass wir es verstehen und vor allen Dingen, dass es seine Gefühle zulassen darf und nicht ausgegrenzt wird dafür.
  6. Sei einfühlsam in Bezug auf die kindlichen Gefühle. Manchmal erscheint uns ein Verhalten sehr massiv und unlogisch – aber die dahinterliegenden Gefühle sollten gesehen und ernst genommen werden.
  7. Habt Spaß miteinander – Mal so richtig gemeinsam lachen, sich so richtig gegenseitig durchkitzeln und einfach die gemeinsame Zeit miteinander genießen.
  8. Denke immer daran: Dein Kind hat keine Möglichkeit anders zu handeln. Das Gehirn ist für „erwachsene Handlungen“ noch nicht genügend ausgereift. Wir hingegen haben durchaus die Möglichkeit unser Verhalten unseren Kindern gegenüber zu reflektieren! 3

Wenn uns bewusst wird, dass wir Erwachsenen immer! die Verantwortung für die Qualität der Beziehung tragen, dann können wir aufhören, an unseren Kindern rumzuerziehen. Vielmehr können wir uns dann darum bemühen, eine vertrauensvolle und authentische Beziehung zu unseren Kindern aufzubauen, die getragen wird von Liebe, Ehrlichkeit und Feinfühligkeit. Vielmehr als Erziehung brauchen Kinder vor allen Dingen eines: Liebevolle Begleitung! Kinder haben (natürlich) in vielen Dingen noch nicht so viel Überblick wie wir Erwachsenen. Ihnen fehlt schlichtweg die Erfahrung! Aber wir können trotzdem auf Augenhöhe mit ihnen kommunizieren, sie ernst nehmen und akzeptieren, dass sie einen eigenen Willen und ganz persönliche Eigenschaften haben. Manches können wir vielleicht nicht verstehen, aber wir können uns bemühen, uns einzufühlen und zu respektieren, dass unser Kind anders als wir selbst ist. Und vor allen Dingen: Wir können unsere Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen lassen.
Wenn wir unseren Kindern auf diese Art und Weise begegnen, dann gelingt uns der Weg von der Erziehung zur Beziehung! Und das ist doch das, was wir Eltern uns alle wünschen: Eine liebevolle Beziehung zu unseren Kindern und dass sie sich uns in Krisensituationen anvertrauen. Dafür legen wir heute den Grundstein, das Fundament!  Wie unsere Beziehung in 10, 15 oder 20 Jahren ist, ist abhängig davon, wie wir unsere Kinder jetzt behandeln! Jetzt ist der richtige Moment, dein Verhalten zu überdenken und gegebenfalls zu verändern!

Wer mehr dazu lesen möchte, kann hier4 einen weiteren Artikel von mir zur Erziehung lesen. Außerdem empfehle ich dir, meinen kostenlosen Ratgeber5 runterzuladen. Dort erhälst du wertvolle Tipps, wie du im Umgang mit deinem Kind ruhiger und gelassener werden kannst.

Möchtest du gerne achtsamer mit deinem Kind umgehen und weißt nicht wie? Wünschst du dir, weniger zu erziehen und mehr in Beziehung zu deinem Kind zu treten? Dann kontaktiere mich kostenlos und unverbindlich für ein Erstgespräch!6 Ich freue mich auf dich!

Genießt die Zeit mit euren Kindern, lacht gemeinsam und unternehmt wundervolle Dinge. Lasst los vom „müssen“ und „sollen“! Vertraut in euch und eure Kinder und habt Spaß miteinander!

Alles Liebe, eure Kira!

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Empfohlene Literatur

Quellen

Kira.Schlesinger

Über den Autor

Kira Schlesinger ist Sozialpädagogin und Mutter. Sie interessiert sich insbesondere für bedürfnisorientierte Erziehung und hat sich intensiv in diesem Bereich weitergebildet. Eines ihrer Kernanliegen ist es (werdende) Eltern im sicheren Umgang mit ihren Kindern zu unterstützen. Ausbildungen zur Trage- und Stillberaterin, zahlreiche Fortbildungen im Coaching Bereich und ihr Erfahrungsschatz bilden die Grundlage für realitätsnahe und alltags orientierte Beratung...mehr

Kira.Schlesinger

Über uns Kira.Schlesinger

Kira Schlesinger ist Sozialpädagogin und Mutter. Sie interessiert sich insbesondere für bedürfnisorientierte Erziehung und hat sich intensiv in diesem Bereich weitergebildet. Eines ihrer Kernanliegen ist es (werdende) Eltern im sicheren Umgang mit ihren Kindern zu unterstützen. Ausbildungen zur Trage- und Stillberaterin, zahlreiche Fortbildungen im Coaching Bereich und ihr Erfahrungsschatz bilden die Grundlage für realitätsnahe und alltags orientierte Beratung...mehr

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2 Kommentare Ein "Von der Erziehung zur Beziehung"

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Marieluise
Gast

Liebe Kira, herzlichen Dank für diesen wunderbaren einfühlsamen Beitrag über Kinderbeziehung. Dieser regt mich sehr zum nachdenken an. Und ich möchte gerne das eine oder andere umsetzen mit meinen beiden Kids 7 und 8. Liebe Grüße Marieluise von greens4kids

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