Achtsame Beziehung zum Kind = Grenzenlosigkeit?

Achtsame Beziehung fördert die Selbständigkeit des Kindes

Achtsame Beziehung – Körperlicher Nähe stärkt die Verbindung zwischen Mutter und Kind1

Ist eine achtsame Beziehung zu deinem Kind gleichbedeutend mit Grenzenlosigkeit? Nach meinem letzten Artikel Steht es schlecht um die moderne Erziehung?2, der eine Antwort auf einen Beitrag in der Huffington Post war, bekam ich sehr viel positives, aber auch kritisches Feedback. Ich möchte diesen Artikel nun nochmal dazu nutzen, meine Auffassung von bindungs- und bedürfnisorientierter Elternschaft näher zu erläutern. Die beiden folgenden Kommentare wurden unter meinem Artikel verfasst und ich möchte dazu gerne Stellung beziehen:

Maggie schreibt: Ich möchte gerne mal wissen wie Eltern ihre Kinder (uns!) früher erzogen haben ohne Sozialpädagogen zu sein. Beziehungsebene mit dem Kind ‚als Partner‘ ist genauso fatal wie Gewalt in der Erziehung, in dem Moment in dem die Eltern sich in einer Symbiose mit dem Kind befinden ist selbiges sprichwörtlich in den Brunnen gefallen. Schaut euch in den heutigen Kitas und Schulen mal um! Kinder können keine Unterrichtsstunde mehr ruhig zuhören und die Lehrer als Respekts-\Autoritätsperson sehen, 5-jährige dominieren ihre Eltern.
Ich möchte gar nicht wissen wo das noch hinführt. Eltern sollten das sein was sie sind, nämlich eltern! Und nicht hauptsächlich Ersatzspielkameraden, beste Freunde oder gar Anwälte im normalen kindlichen oder Geschwister Kirchen Konflikt.

Konny schreibt: Ich finde, Kinder brauchen auch gesellschaftliche Grenzen, nicht nur die, die die Mutter ertragen kann. Sie sollten wissen, was sich gehört, wie man sich benimmt und wo seine eigenen Rechte aufhören und die eines anderen anfangen. Kinder leben (optimaler Weise) in einem viel größeren Gefüge als dem eigenen Elternhaus, jeder Mensch hat andere Grenzen und auch ein gutes Recht, die zu äußern, wenn sie von jemandem (auch einem Kind) verletzt werden. Ich wurde mit Regeln erzogen, die das gemeinsame Zusammenleben in einer größeren Gemeinschaft bestimmten, nie habe ich mich dabei zurückgesetzt oder unverstanden gefühlt, denn die Regeln galten für alle und ich wurde als Teil der Gemeinschaft akzeptiert. Erwachsene müssen Kindern nicht auf Augenhöhe begegnen, Kinder brauchen Grenzen, einen klaren Rahmen und auch viel Freiheit, sich zu entwickeln und zu entfalten – innerhalb des gesellschaftlichen Rahmens.

In beiden Kommentaren lese ich die Forderung nach (mehr) Grenzen für unsere Kinder. Überhaupt ist das etwas, was wir überall immer wieder hören können: „Kinder brauchen aber Grenzen“, denn ohne eben diese werden sie zu kleinen Tyrannen, die ihre Eltern dominieren und in der Schule und später im Berufsleben nicht zurecht kommen. Doch ist es wirklich so, dass Kinder, die von ihren Eltern einen wertschätzenden, liebevollen, gleichwertigen und achtsamen Umgang vorgelebt bekommen, sich in dieser Weise entwickeln? Und ist es wirklich so, dass diese Kinder grenzenlos aufwachsen? Ist eine achtsame Beziehung, die auf Respekt und dem Gedanken der Gleichwürdigkeit (nicht Gleichwertigkeit!) aufbaut, wirklich schädlich für unsere Kinder? An dieser Stelle fällt mir ein Zitat von Herbert Cartus ein: „Die Respektlosigkeit der Kinder ist immer eine Antwort auf die Respektlosigkeit der Erwachsenen. Und nicht umgekehrt!“ 

Wie wichtig sind eigentlich Grenzen in der Eltern-Kind-Beziehung?

Ein persönliches Beispiel: Mein Sohn wollte letztens direkt nach dem Aufstehen (es war viertel nach sieben) Nudeln gekocht haben. An sich ist das für mich kein Problem, aber an diesem Morgen war ich wirklich noch sehr müde, also sagte ich: „Schatz, ich bin noch total müde und ich habe gerade keine Lust, Nudeln zu kochen. Wenn du magst, können wir das gerne heute Mittag tun.“ Ich habe ihm nicht erzählt, dass „man“ um diese Uhrzeit keine Nudeln isst, weil „man“ da erst einmal frühstückt. Ich bin bei mir geblieben und habe in mich gespürt und gefühlt, dass das für mich gerade keine Option ist. Er hat gelassen reagiert und gefragt: „Bekomme ich dann Haferflocken mit Joghurt?“

Er ist also von sich aus auf eine gesündere Alternative umgeschwenkt (was gar nicht meine Intention war) und hat mein „Nein“ einfach akzeptiert. Und warum? Weil ich ihm in einer persönlichen Sprache begegnet bin. Für ihn ist es viel greifbarer, wenn ich sage, dass ich dazu gerade keine Lust habe, als wenn ich sage, dass „man“ das um diese Uhrzeit nicht tut. Und was hat er erfahren? Eine natürliche Grenze, von denen es im Alltag unzählige gibt. So ist das Zusammenleben – es ist immer und immer wieder ein Aushandeln der Bedürfnisse aller Beteiligten! Es kann aber gut sein, dass ich demnächst um viertel nach sieben total fit bin und ihm dann seine Nudeln koche, wenn er sie eben gerne haben möchte. Wenn Konny schreibt, dass jeder Mensch andere Grenzen hat und auch ein gutes Recht dazu hat, diese zu äußern, wenn sie von jemandem (auch einem Kind) verletzt werden, dann stimme ich ihr da schon zu. Solange diese Grenzsetzung in einer persönlichen, wertschätzenden und nicht-verletzenden Art und Weise kommuniziert wird!

Genauso gut hätte es sein können, dass mein Sohn auf meine Absage mit Frust reagiert hätte. Wäre das so gewesen, hätte ich ihn in seinem Frust begleitet: „Ich höre, du möchtest so gerne Nudeln essen. Du bist frustriert, weil du sie jetzt nicht haben kannst, denn du möchtest selbst entscheiden, wann du was isst. Ich kann deinen Frust verstehen und es ist wirklich ärgerlich, wenn andere über einen bestimmen.“ Vermutlich hätte er „JAA“ gesagt und dann hätte ich ihm angeboten zu mir auf den Arm zu kommen und ihn getröstet. Wenn er sich entspannt hätte, hätte ich mein Angebot von oben wiederholt („Lass uns später Nudeln kochen“) und dann wäre das Thema vermutlich auch durch gewesen. Auch dann hätte ich zu meinem Bedürfnis nach morgendlicher Ruhe und Entspannung gestanden, meinen Sohn aber nicht in seinem Sein und seinem Wunsch nach Nudeln verbal verletzt. Ich habe seinen Wunsch respektiert, habe ihm nicht erzählt, dass das falsch ist, und habe meine „Grenze“ dennoch gesetzt.

Was ich an dieser Stelle völlig vermieden habe, ist mit ihm in einen Kampf zu gehen. Es gelingt mir natürlich nicht immer und ist abhängig von meiner eigenen (hormonellen) Lage, aber im Normalfall gestalten wir Konflikte genau so. Und dennoch hat er jeden Raum, seine eigene Frustration zu entdecken und zu lernen, sie zu regulieren. Ich helfe ihm dabei. Ich verstehe mich als Begleiterin für mein Kind, er ist zu uns gekommen und ich darf ihn auf dem Weg ins Erwachsenenalter begleiten. Was mir nicht zusteht ist, über ihn zu urteilen oder ihn zu bewerten. Unsere Kinder sind wunderbare Menschen, die es verdient haben, dass wir eine achtsame Beziehung mit ihnen leben. Ich habe es schon häufiger geschrieben, aber ich mache es auch an dieser Stelle noch einmal: Unsere Kinder sind abhängig von uns! Sie können nicht einfach von uns weggehen, wenn es ihnen mit uns zu „doll“ wird! Und wir Erwachsenen tragen die Verantwortung – immer! Wir sind dafür verantwortlich, wie unsere Beziehung aussieht, ob sie vertrauensvoll und von Liebe geprägt ist. Wir sind – um es mit Jesper Juuls Worten zu sagen – der Leuchtturm für unsere Kinder. Und als genau das sehe ich mich auch. Ich bin die Erwachsene, ich kann meine Bedürfnisse auch mal zurückstellen und mich in mein Kind einfühlen. Das kann er noch nicht!

Bei der Debatte um (mehr) Grenzen für unsere Kinder geht es meiner Auffassung nach dementsprechend weniger um Grenzen, sondern vielmehr um Orientierung, die unsere Kinder brauchen, um sich in unserer Gesellschaft zurecht zu finden. Diese bekommen sie zunächst ganz natürlicherweise im Elternhaus und später dann auch in den öffentlichen Einrichtungen vermittelt. Der Unterschied liegt für mich jedoch ganz klar in der Art und Weise, wie diese Orientierung gegeben wird. Setzen wir starre Regeln, bei denen die Kinder kaum bis überhaupt kein Mitsprachrecht haben, oder gehen wir in Beziehung und schauen, was für alle Beteiligten gerade passend ist?

Achtsame Beziehung – Was ist das eigentlich?

Achtsame Beziehung fördert die Verbindung zwischen Mutter und Kind

Achtsame Beziehung – Die Mutter kommuniziert feinfühlig mit ihrem Baby3

Für mich ist eine achtsame Beziehung gleichbedeutend damit, dass ich mein Kind wertschätze und respektiere. Seine Bedürfnisse sind nicht weniger wert, nur weil er gerade mal knapp drei Jahre alt ist. Vielmehr hat er ebenso das Recht darauf, für seine Bedürfnisse und auch Wünsche einzustehen und deutlich zu machen, was ihm gerade wichtig ist. Babys und Kleinkinder wachsen zunächst einmal im Familienverbund auf – das bedeutet auch, dass sie hier die ersten Erfahrungen machen mit eigenen und fremden Bedürfnissen, deren Erfüllung und der Frustration, wenn einmal etwas nicht so läuft, wie sich das Kind das gerade vorstellt. Natürlich verfügen wir Erwachsenen in manchen Dingen über mehr Weitblick und Erfahrung – aber dürfen wir unseren Kindern deshalb das Recht absprechen, eigene Erfahrungen zu machen?

Noch ein persönliches Beispiel: Letztens wollten mein Sohn und ich raus gehen. Er wollte keine Jacke anziehen. Unsere Vermieterin kam gerade und sagte zu ihm: „Dann kannst du aber nicht rausgehen, draußen ist es sooo kalt.“ Ich habe dann zu ihm gesagt: “ Weißt du was, ich nehme deine Jacke mit raus und dann schauen wir einfach, ob dir warm oder kalt ist, in Ordnung?“ Wir sind also runter gegangen und ich bot ihm die Jacke einige Male an. Er sagte immer wieder: „Nein, mir ist nicht kalt.“ Worauf ich dann sagte: „Ok, sie liegt hier, sagst du Bescheid, wenn dir kalt wird,ja?“ Etwa nach 10 Minuten sagte er dann: „Mama, mir ist kalt.“ Er hat seine Jacke angezogen und weiter gespielt.

In dieser Situation durfte er selbst die Erfahrung machen, was eigentlich Kälte ist und wie sich frieren anfühlt. Ich kann nicht für ihn wissen, ob es ihm gerade kalt oder warm ist. Ich weiß, dass es mir zu kalt gewesen wäre, aber er hat da vielleicht eine gänzlich andere Wahrnehmung. Wozu hätte es geführt, wenn ich tatsächlich gesagt hätte „Dann können wir nicht rausgehen“ oder wenn ich ihm die Jacke angezwungen hätte? In beiden Fällen hätte ich definitiv ein weinendes, frustriertes Kind gehabt. Auf diese Art und Weise hat er aber gemerkt, dass ich ihn respektiere. Sein Bedürfnis nach Selbstbestimmung, sein Bedürfnis nach eigener Erfahrung und vor allen Dingen wurde seine körperliche Integrität gewahrt.

Ich habe vor kurzem den Artikel manipuliert mich mein Kind4 verfasst, in dem ich auf diese Aspekte auch nochmal eingehe.

Achtsame Beziehung = Grenzenlosigkeit?

Der Mensch, so die gängige Annahme, wird bereits als soziales Wesen geboren. Ohne andere Menschen ist ein Säugling nicht überlebensfähig. Kinder sind aus diesem Grunde in höchstem Maße daran interessiert, sich an die gegebenen Familienstrukturen anzupassen. Wir Menschen brauchen die Gemeinschaft und wir sind immer in der Lage, uns an die gegebenen Strukturen anzupassen. Was wir jedoch nicht brauchen, sind willkürliche Einschränkungen (Grenzen) und einen über das Maß engen Rahmen, der aus dem Denken entsteht, dass bestimmte Dinge gesellschaftlich nicht anerkannt sind.

Achtsame Beziehung heißt nicht Grenzenlosigkeit – es geht hierbei nicht um Laissez faire, auf diesen Unterschied möchte ich deutlich hinweisen! In Beziehung zu gehen bedeutet nicht Verwahrlosung! Es bedeutet auch nicht, dass einer Mutter oder einem Vater egal ist, wie sich das Kind entwickelt. Es bedeutet vielmehr, dass das Kind in seinem Sein und mit seinen Bedürfnissen – die völlig anders als die der Eltern sein können – gesehen wird. Die tiefe Einstellung, dass jeder Mensch genau richtig so ist, wie er eben ist, bedeutet für mich achtsame Beziehung. Kinder sind ständig irgendwelchen (willkürlichen) Grenzen ausgesetzt. Das ergibt sich ganz natürlich aus dem engen Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Warum ist es uns oft nicht möglich, ihre Bedürfnisse wenigstens im familiären Umfeld zu sehen und zu respektieren?

Ich habe sowohl in der Kinder- und Jugendpsychiatrie als auch an einer Förderschule (für soziale und emotionale Förderung) gearbeitet. Dort sind mir viele Kinder begegnet, die im normalen Schulalltag nicht „funktionierten“ und es tatsächlich im Umgang mit Menschen sehr schwer hatten. Was viele von ihnen jedoch nicht kannten, waren tragfähige Beziehungen und Erwachsene, die sie so annahmen, wie sie sind.

Achtsame Beziehung - Für eine echte Bindung zwischen Mutter und KInd

Achtsame Beziehung – Mutter und Tochter hören einander zu 5

Meiner Auffassung nach werden bei der Diskussion um (mehr) Grenzen für unsere Kinder zwei Dinge miteinander vermischt. Es geht weder darum, ein Kind zu verwöhnen (hier möchte ich auf den Artikel Das Geheimnis vom verwöhnten Kind hinweisen) noch darum, es in Grenzenlosigkeit aufwachsen zu lassen. Es geht vielmehr darum, die eigenen Grenzen/Bedürfnisse zu erspüren und authentisch zu vertreten. Und gleichzeitig aber auch das Kind in seinem Sein, mit seinen Bedürfnissen, Fähigkeiten und auch Eigenarten anzunehmen und nicht verändern zu wollen.

Diese willkürlichen Grenzen – nach denen so viele laut schreien – sind einer guten Beziehung nicht dienlich! Es sind nicht die Kinder, die Wertschätzung, Verbindung, Respekt, Orientierung und echte Anerkennung erfahren, die auffällig werden, sondern die,  die diese Dinge in ihrer Familie nicht erfahren dürfen! Es geht nicht um noch mehr Grenzen, sondern darum, mit unseren Kindern eine echte Verbindung einzugehen. Den Druck rauszunehmen, dass das Kind „das ja endlich mal lernen muss, weil sonst lernt es das ja nie und hat es irgendwann sehr schwer im Leben“, sondern vielmehr zu schauen, was denn das Bedürfnis hinter dem kindlichen Verhalten ist. Denn: Für jedes kindliche Verhalten – besonders für das, das für uns Eltern eher unangenehm ist – gibt es einen Grund! Kinder haben immer einen guten Grund und ich finde, es ist die elterliche Aufgabe, diesen Grund herauszufinden, anstatt dem Verhalten mit Maßregelung und willkürlichen Grenzen Einhalt zu gebieten.

HappyBabys steht für genau DAS: Hier werden Eltern unterstützt, die sich für einen anderen (bindungsorientierten) Weg im Umgang mit ihren Kindern entscheiden. Es gibt viele Familien, die sich für einen gänzlich anderen Weg entscheiden und die damit nichts anfangen können. Das ist für mich absolut in Ordnung und ich möchte niemanden bekehren, der das für sich selbst nicht als stimmig ansieht. Meine Artikel sind Anregungen und Angebote, die bisherigen Erziehungsmuster zu überdenken, wer das nicht möchte, lässt das bleiben. Ich bin davon überzeugt, dass wir die Zeiten schwarzer Pädagogik hinter uns lassen sollten und dass genau JETZT der Zeitpunkt gekommen ist, verschiedene Dinge grundlegend zu verändern. Dazu gehört für mich definitiv auch der Umgang mit unseren Kindern. Dazu stehe ich und dafür steht HappyBabys. Und ich freue mich über jede Familie, die spürt, dass der Zeitpunkt gekommen ist: Für mehr Beziehung, mehr Wertschätzung, mehr Achtsamkeit und mehr Respekt mit unseren Kindern! Verzichtet auf Machtkämpfe mit ihnen, fühlt euch ein in eure Kinder und vertraut – ihnen und euch selbst! Und falls ihr denkt, ihr braucht Unterstützung dafür, dann kontaktiert mich für ein kostenloses Coaching-Erstgespräch. 6. Gerne könnt ihr euch auch HIER meinen kostenlosen Ratgeber „Fünf einfache Schritte für weniger Stress und Überforderung im Umgang mit deinem Kind7 runterladen. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Kinder brauchen Beziehungen – keine Grenzen. Und aus diesem Grund ist eine achtsame Beziehung zum Kind auch keine Grenzenlosigkeit, sondern vielmehr echte Wertschätzung an den kleinen Menschen, der da zu uns kommen durfte! Wir brauchen keine Machtkämpfe um Kleidung, Essen oder Schlafengehen. Hören wir einmal hin, was uns unser Kind mitteilen möchte und versuchen wir, es empathisch zu begleiten. Dann kommt jeder Entwicklungsschritt ganz von selbst und wir brauchen uns auch keine Sorgen um die nächste Generation Erwachsenen zu machen. Abschließen möchte ich den Artikel mit einem Zitat von Friedrich Fröbel: „Erziehung ist: Beispiel. Und Liebe. Sonst nichts!“

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderbar sonnigen Tag mit euren Kindern!

Eure Kira

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Quellen

Kira.Schlesinger

Über den Autor

Kira Schlesinger ist Sozialpädagogin und Mutter. Sie interessiert sich insbesondere für bedürfnisorientierte Erziehung und hat sich intensiv in diesem Bereich weitergebildet. Eines ihrer Kernanliegen ist es (werdende) Eltern im sicheren Umgang mit ihren Kindern zu unterstützen. Ausbildungen zur Trage- und Stillberaterin, zahlreiche Fortbildungen im Coaching Bereich und ihr Erfahrungsschatz bilden die Grundlage für realitätsnahe und alltags orientierte Beratung...mehr

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Kira Schlesinger ist Sozialpädagogin und Mutter. Sie interessiert sich insbesondere für bedürfnisorientierte Erziehung und hat sich intensiv in diesem Bereich weitergebildet. Eines ihrer Kernanliegen ist es (werdende) Eltern im sicheren Umgang mit ihren Kindern zu unterstützen. Ausbildungen zur Trage- und Stillberaterin, zahlreiche Fortbildungen im Coaching Bereich und ihr Erfahrungsschatz bilden die Grundlage für realitätsnahe und alltags orientierte Beratung...mehr

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2 Kommentare Ein "Achtsame Beziehung zum Kind = Grenzenlosigkeit?"

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Domenico M. L.
Gast

Eine wohl ausgesprochen segensreiche Praxis familiärer Interaktion!
Und glücklicherweise kann auch ein erwachsener Mensch, welcher nicht in den Genuß einer solch einfühlsamen Erziehung kam, trotz des unzulänglichen Angenommenwordenseins das eigene gekränkte Kindheits-Ich in sich noch erkennen & zu überwinden lernen! – Aus alten Prägungsmustern ausbrechen, die ein allzu häufiges Re-Agieren aus dem Verletztsein heraus abbilden. Was auch mit Arbeit zu tun hat. Nämlich der Beschäftigung mit seinem innersten Selbst, Reflexion von Erlebtem, Bewußtwerdung über Reaktionsmotoren der Psyche. :-Q

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[…] Verzichte unbedingt auf Sätze wie: „Was ist denn nun schon wieder los? Könnt ihr euch denn nicht einmal vertragen? Muss ich ständig eingreifen? Könnt ihr nicht einfach mal lieb zueinander sein? Was ist nur los mit euch? Könnt ihr nicht einfach mal auf mich hören? Ständig seid ihr so laut! Begreife doch endlich mal, dass er der Kleinere von euch beiden ist! Nimm doch endlich mal Rücksicht!“ Und so weiter, und so fort. Solche Sätze führen dazu, dass die Kinder in ihrer Integrität geschwächt werden. Es ist eine anklagende Sprache, die den Kindern deutlich macht, dass sie falsch sind,… Weiterlesen...
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